Bye, Bye Kulando

geschrieben von zooropa | 20 Jul, 2005

www.kreuzblog.de

Bye, Bye Blogeo Kulando,

ich ziehe um in meine eigene Domain:

www.KREUZblog.de

vielleicht besucht mich ja der eine oder die andere dort mal. ick würd mir freuen.

Schnäuzen oder Schneuzen?

geschrieben von zooropa | 19 Jul, 2005

Das Theater um die Rechtschreibreform und die nicht enden wollenden Reformen der Reform wird immer lächerlicher. Nicht einmal ein dermäßen lächerliches "Problem" kriegt man in diesem Land zu Zeit noch in den Griff.

Netzmusik

geschrieben von zooropa | 18 Jul, 2005

Wer wie ich elektronische Musik mag, hat's gut. Denn solche findet man in auch in guter Qualität oft umsonst in Netz. Ich mein jetzt nicht Tonspion oder ähnliches, sondern die kleinen und feinen Netzlabels. Der in Berlin lebende "Musikproduzent" Jay Haze betreibt davon gleich ein Hand voll, unter anderem textone oder thinner.

SpOn hat sich hier mit ihm und dem Thema Netzlabels beschäftigt.

Mein Favorit unter den Netzlabels ist und bleibt jedoch interdisco aus basel. Laut eigener Aussage akzeptieren sie keine Grenzen zwischen Kopfhörer und Dancefloor. Veröffentlicht wird eher spärlich, aber dafür stimmt die Qualität meist umso mehr.

Liebe Grüße in die Schweiz, macht weiter so...

Technorati: , , ,

Probefahrt

geschrieben von zooropa | 18 Jul, 2005

Am Wochenende hatte ich leider nicht viel Zeit das meist doch recht schöne Wetter zu genießen. Ich musste einen Autrag bearbeiten, der mich auch heute noch ein paar Stunden beschäftigen wird. Zum bloggen blieb keine Zeit. Dafür hab ich aber sehr viel über eine eigene URL nachgedacht und bin auch zu einem guten Ergebnis gekommen. Ausserdem hab ich mit Wordpress experimentiert und schon mal ein Testblog bei ohost hochgefahren. Hat ganz gut funktioniert und ich denke das ich demnächst ein Blog mit eigener Domain starten werde. Danii und Bazzman hatten den gleichen Gedanken und einige andere werden noch folgen.

Wurmbefall

geschrieben von zooropa | 15 Jul, 2005

Jetzt hab ich nicht nur Obstfliegen, sonder auch noch einen Ohrwurm:

Na Na Na Na Naa von den Kaiser Chiefs aus dem Album "Employment"

Einkaufen

geschrieben von zooropa | 15 Jul, 2005

H&M in Nürnberg

Frau Middlemarch hat sich gestern eine neue Frisur zugelegt und war beim Einkaufen. Gerne hätte sie einen männlichen Begleiter dabei gehabt. "Männlicher Begleiter" zu sein ist ja schon mal grundsätzlich toll und im Fall von Frau Middlemarch bestimmt ganz besonders, aber wenn es ums Einkaufen geht, hält sich der Spaß meist in Grenzen. Auch wenn es in ihrem Fall "nur" um Schuhe ging, aber bei diesem Thema ist immer Vorsicht geboten. "Schön Einkaufen gehen" wird von Frauen und Männern grundlegend anders definiert. Für die meisten Männer ist Einkaufen ein lästiges Übel, das es möglichst lange aufzuschieben gilt. Nur widerwillig ziehen sie dann doch irgendwann los, um eine Hose oder ein anderes Kleidungsstück zu erlegen. Einkaufen heißt Ersatz beschaffen für ein Teil das kaputt, zerrissen oder gestohlen wurde. Oder von der Freundin disqualifiziert wurde.

Bei mir ist die Sache ein wenig anders. Ich verstehe worum es beim "Shopping" geht und bestreite nicht, dass es auch Spass macht. Beim Shopping ist der Weg das Ziel. Wie die meisten Frauen neige auch ich eher dazu, zu viel und manchmal auch noch das falsche zu kaufen. Ausserdem verbringe ich gerne viel Zeit damit Geschäfte zu durchforsten und letztendlich doch nichts zu kaufen. Denn die meisten Sachen, die mir richtig gut gefallen, sind mir einfach zu teuer und jenseits meiner finanziellen Schmerzgrenze.

Aber trotz allem macht mir Einkaufen Spass. Alleine. Denn wenn man zusammen mit seiner Freundin einkaufen geht, ist meist Schluss mit lustig. Es macht keinen Spass im Kielwasser der Freundin durch den h&m zu pflügen und als mobiler Taschenhalter und Kleiderständer zu fungieren. Ständig muss man rhetorische Fragen beantworten. "Gefällt dir Oberteil besser in hellblau oder dunkelblau?" Als ob meine Meinung eine Rolle spielen würde! Wenn eine Frau eine solche Frage ausspricht, steht ihre Entscheidung bereits so fest wie ein Fels in der Brandung. Vorsicht bei weiblichen Kommentaren wie "Mein Hintern ist zu dick.", die scheinbar belanglos ausgesprochen werden! Wer hier nicht sofort angemessen reagiert, muss früher oder später mit drastischen Strafen rechnen.

Selbst wenn eine Frau mich genauso lang in der Herrenabteilung begleiten würde wie ich sie in der Damenabteilung ( abgesehen davon, dass ich so was sowieso noch nie erlebt habe), hätte ich kein Interesse an ihrer Gegenwart. Denn was ICH kaufe, muss MIR gefallen. Jegliche Beeinflussung meines Entscheidungsprozesses durch andere Personen ( vor allem so genannte Verkäuferinnen oder neuerdings Modeberaterinnen ) ist sehr gefährlich und führt nur zu Fehlkäufen.

Immer schön getrennte Wege gehen beim Einkaufen und dann beim Caffe trinken gegenseitig die Schnäppen begutachten, die man gemacht hat. Dann klappt's auch mit der Freundin bzw. dem Freund. :)

Sommerloch

geschrieben von zooropa | 14 Jul, 2005

Nicht viel los zur Zeit. Auf dem Schreibtisch kämpfe ich meiner Aufgabenliste und in der Küche mit den Obstfliegen. Die Biester machen mich wahnsinnig. Dabei muss dann immer an einen Bekannten denken, der sich in seiner Freizeit mit Karnivoren beschäftigt und das ganze Haus voll davon hat. Der hat mir nämlich erzählt, das er dank seiner hungrigen Pflanzen keine Fliegen mehr in Haus hat. Vielleicht sollte ich mir auch das gemeine Fettkraut zulegen.

Warm Up

geschrieben von zooropa | 12 Jul, 2005

Heute perfekt in den Tag gestartet. Mit einer Tasse Cappuchino und einer druckfrischen taz vor der Vereinszimmer Bar am Fuße des kreuzbergs gesessen. Hin und wieder die zwischen Schöneberg und Kreuzberg hin und her pendelnden Radfahrer beobachtet. Milchschaum abgeschöpft und die überschüssige Flocke an der Unterseite des Löffels am Tassenrand abgestreift. Die Vormittagssonne genossen und zur Erkenntnis gekommen, dass ein Tag der so leicht und schön beginnt, kein schlechter werden kann.

Sommer in der Stadt

geschrieben von zooropa | 11 Jul, 2005

Badeschiff in der Spree

Der Sommer ist wieder in die Stadt zugekehrt. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.

"Glücks"keks

geschrieben von zooropa | 11 Jul, 2005

"Man wird in Ihrer Nähe Geld finden."

Wie soll ich denn das verstehen? Werd ich demnächst ausgeraubt oder muß ich mit Einbrechern rechnen?

Viele bunte Bilder ...

geschrieben von zooropa | 11 Jul, 2005

... hab ich am Wochenende bei Flickr hochgeladen. und zwar hier.

Ruhetag sucks!

geschrieben von zooropa | 11 Jul, 2005

wie soll ich einen ganzen Tag ohne Tour de France überstehen?

Bloody Thursday

geschrieben von zooropa | 9 Jul, 2005

U2 Konzert am 07.07.2005 im Berliner Olympiastadion

Donnerstag Abend war nicht nur Spreeblick beim U2 Konzert, sonder natürlich auch ich. U2 zu sehen, ist für mich wie alte Freunde zu treffen. Denn diese Band und ihre Musik haben mein Leben begleitet und beeinflußt wie keine zweite.

Unsere erste Begegnung hatten wir an einem Samstagnachmittag im August des  Jahres 1983. Warum ich als 12jähriger nichts besseres zu tun hatte, als ein Musikkonzert im Fernsehen anzusehen, ist mir heute ein wenig schleierhaft. Die ARD übertrug live vom Open Air auf der Loreley. Und dort spielte eben auch U2. Seit diesem sehr beeindruckenden Auftritt habe ich jeden Schritt ihrer Karriere verfolgt. Seitdem bildet die Musik von U2 und die Art, wie sie selbst und ihre Musik präsentieren meine musikalische Messlatte im Bereich Rockmusik, an der sich alle weiteren Bands messen lassen mussten. Die Bands, die in den letzten 22 Jahren diese Messlatte erreichten, kann ich an einer Hand abzählen: die Smashing Pumkins, Garbage und Placebo.

Was ich heute an U2 so bewundere ist, der Zusammenhalt der Band. Sie spielen heute immer noch in der Originalbesetzung und werden auch nie in einer anderen Besetzung existieren. Es die geniale Synthese aus vier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. U2 wird in der Öffentlichkeit immer viel zu stark auf Bono reduziert. Bono hat viel zu sagen, manchmal zu viel. Und wer ständig Dinge ausspricht, die viele nicht hören wollen, läuft eben auch Gefahr die Menschen zu polarisieren. Mir persönlich ist es egal, ob Bono von vielen geliebt oder gehasst wird. Meine Beziehung zur Musik von U2 wird dadurch nicht beeinflusst, da diese viel zu stark verwurzelt ist. Fest steht, das die moralischen Grundwerte von Bono auch die der anderen Bandmitglieder sind und auch mit meinen übereinstimmen. U2 sind eben mehr für mich als nur eine Band. Sie kämpfen für Dinge, für die auch ich mit anderen Mittel kämpfe.

Eine weitere Besonderheit von U2 ist die Art wie sie sich in über zwanzig Jahren entwickelt haben und unabhängig vom Zeitgeist ein Abbild der jeweiligen Zeit in ihre Musik einfliessen haben lassen. Nach "Rattle & Hum" begann mich die Musik von U2 ein wenig zu langweilen. Die Beatles, Bob Dylan und sonstige Dinosaurier zu covern schien mir wenig innovativ und ewig "Joshhua Tree" hören wollte ich auch nicht. Es folgte eine lange Pause und danach "Achtung Baby". U2 waren in den Neunzigern angekommen, während die meisten ihrer Fans geistig noch in den Achtzigern festhingen. Aber gerade diese Veränderung imponierte mir damals und heute sehr. Nicht das zu tun, was irgendjemand von ihnen erwarten könnte, sondern ihre künstlerische Freiheit auszuleben und das zu tun was ihnen Spass macht. Aber was sie tun, machen sie mit einer großen Hingabe und Überzeugung. Sie benutzen keine trendigen Gesten oder Zitate nur um zu dem Mainstream zu gefallen.

Aber der Mainstream liebt sie trozdem, und in erster Linie für ihre "Shows". Ein U2 Konzert ist ein Erlebnis. Das ist eine Tatsache und daran hat sich seit über zwanzig Jahren nichts geändert. Ich bin überhaupt kein Fan von derart großen Shows wie im Olympiastadion. Aber wenn U2 schon eine der wenigen Bands auf der Welt sind, die sogar ein Stadion rocken können, warum sollen sie es dann auch nicht tun?

Die Zeit von derartigen Konzerten ist sowie sowieso bald vorbei. Spreeblick hat die interessante Frage gestellt, welche aktuelle Band in zwanzig Jahren das Olympiastadion rockt. Ich sage: Gar keine. Weil das Musikbuisness ein Durchlauferhitzer geworden ist. Keine der aktuell erfolgreichen Bands wird in zwanzig Jahren noch bekannt sein. Alle, die in den letzten Jahren einmal auf dem Weg dorthin waren, sind längst gescheitert. Und die meisten sogar an sich selbst.

LONDON

geschrieben von zooropa | 6 Jul, 2005

und nicht Paris wird der Austragungsort der Olympischen Spiele 2012.

"hir konnt ihr lessn was mann alles bei der feuerwehr lernen kann."

geschrieben von zooropa | 6 Jul, 2005

Das mit der Rechtschreibung ist ja so eine Sache. Das jemand jedoch bereits im Usernamen einen Rechtschreibfehler hat, hab ich jedoch auch noch nicht gesehn. :)

Benjamin's "Weld" wird bestimmt der neue Shooting Star am Bloggerhimmel. Der erste erste Artikel des 16jährigen Nachwuchsautors lässt bereits aufhorchen: "Die Feuerwehr".

Viel Spass beim Lesen!